Was ist eigentlich Cloud-Computing?

Was ist eigentlich Cloud-Computing?

Cloud-Computing hat innerhalb der vergangenen Jahre stark an Bedeutung gewonnen. Was ist eigentlich Cloud-Computing? Welche Arten von Cloud-Computing gibt es? Für welche Arten von Unternehmen eignet sich Cloud-Computing am besten?

Die steigende Flexibilität und Dynamik der heutigen Unternehmenswelt zwingt Organisationen dazu sich anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nicht zuletzt während der Corona-Krise mussten viele Unternehmen lernen wie wichtig es ist, schnell und flexibel handeln zu können. Cloud-Computing bietet dabei einige Vorteile, welche besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) eine Rolle spielen. Besonders in Bezug auf Integrität und Vertraulichkeit ist es jedoch notwendig, Unternehmensdaten zu definieren, welche besonders schutzwürdig sind. Bedenken bezüglich Datenschutz und Datensicherheit sollten nicht außer Acht gelassen werden. Viele Risiken jedoch stark abhängig von der Unternehmensgröße. KMUs sind von einigen Risiken hinsichtlich des Datenschutzes aufgrund ihrer Größe nicht betroffen. Dementsprechend können KMUs einen besonders großen Nutzen aus Cloud-Computing ziehen.

Definition: Nutzung von IT-Infrastrukturen und -Dienstleistungen, die nicht vor Ort auf lokalen Rechnern vorgehalten, sondern als Dienst gemietet werden und auf die über ein Netzwerk (z. B. das Internet) zugegriffen wird. (Definitionen von Oxford Languages)

Vorteile von Cloud-Computing für KMUs

Wie eben bereits erwähnt, werden KMUs hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit aufgrund ihrer Größe weniger eingeschränkt und können deshalb den größten Nutzen aus Cloud-Computing ziehen.

Ein weiterer Vorteil des Cloud-Computings sind die geringeren Kosten. Besonders für KMUs lohnt es sich meistens nicht, sich eigene IT-Infrastruktur anzuschaffen. Anschaffungen dieser Art sind meist mit immensen Kosten verbunden (Anschaffungskosten, neue Mitarbeiter, Schulungen). Des weiteren muss bei einer Public Cloud nur so viel bezahlt werden, wie an Ressourcen beansprucht wird. Zusätzlich bietet Cloud-Computing erhöhte Flexibilität, zum Beispiel in Bezug auf Speicherplatz, welcher nach Bedarf erweitert werden kann.

Besonders bei Datenschutz fallen für Unternehmen extrem hohe Kosten an. Nicht nur seit Einführung der DSGVO ist es für Unternehmen ein Muss, Daten fachgemäß zu verwalten. Regelmäßige Backups sind unerlässlich und sollten in bestimmten Zeitintervallen durchgeführt werden. Dies erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Know-How, welches im Unternehmen selbst of nicht ausreichend vorhanden ist. Das Outsourcing und damit die Abgabe der Verantwortung kann die Kosten der gewissenhaften Datenspeicherung daher erheblich senken.

Zusammenfassung:
Cloud-Computing ermöglicht es Unternehmen typische Probleme wie Inflexibilität, fehlende Skalierbarkeit, den Verbrauch massiver lokaler Ressourcen und fehlendes Know-How zu umgehen.

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Datensicherheit & Cloud-Computing

Selbstverständlich kommen beim Auslagern der eigenen Unternehmensdaten Zweifel auf. Doch obwohl die Abgabe der Verantwortung an ein externes Unternehmen mit Ängsten wie Kontrollverlust, Verfügbarkeitsverlust und Bedenken in Bezug auf Datenschutz verbunden ist, wird Cloud-Computing immer populärer. Dennoch ist es wichtig, dass Unternehmen sich mit diesen Bedenken auseinandersetzen und Maßnahmen zum Schutz der Integrität und des Schutzes der Daten zu ergreifen.

Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Cloud-Migration

  • Verhandeln von Service Level Agreements (SLAs), welche klar definieren, wie mit welchen Daten umgegangen werden soll.
  • Mit Einbezug der unternehmensinternen IT-Verantwortlichen bei der Entscheidung für einen Cloud-Anbieter
  • Klassifizierung der Unternehmensdaten in z.B. sensible oder besonders schutzwürdige Daten

Welche Dienste werden über die Cloud angeboten?

Im Prinzip gibt es drei verschiedene Arten von Diensten, welche über die Cloud bereitgestellt werden können:

Infastructure-as-a-Service (IaaS): Die Bereitstellung und Vermietung von IT-Infrastruktur für Unternehmen über das Internet. Dabei können Kunden ihre beanspruchten Ressourcen jederzeit frei skalieren und somit an ihre derzeitigen Bedürfnisse anpassen.

Platform-as-a-Service (PaaS): PaaS stellt das Bindeglied zwischen „Software as a Service“ (SaaS) und „Infrastructure as a Service“ (IaaS) dar. PaaS geht über die bloße Bereitstellung der IT-Infrastruktur hinaus und bietet Unternehmen zusätzlich Tools an, um Anwendungen zu entwickeln, zu testen und für ihre Kunden bereitzustellen.

Software-as-a-Service (SaaS): Wie der Name schon sagt wird bei SaaS Software bereitgestellt, und zwar über das Internet. Unternehmen greifen dabei über Nutzer-Accounts auf den jeweiligen Service zu.

Hybrid-Lösungen für große Unternehmen

Die Rede ist von der so genannten Hybrid Cloud. Die Hybrid Cloud beschreibt eine Mischform aus einem eigenen lokalen Rechenzentrum oder einen Private Cloud und einer Public Cloud. Wie bereits erwähnt, gibt es Datenschutzkriterien, welche nur für große Unternehmen eine Rolle spielen. Große Unternehmen können dabei ihre sensiblen Anwendungen vor Ort behalten und gleichzeitig die bereits genannten Vorteile einer Cloud nutzen. Dabei gilt zu entscheiden, welche Daten und Anwendungen besser vor Ort behalten werden können und welche in die Hände eines spezialisierten Anbieters gelegt werden. Dies bietet ihnen vor allem die Chance, in einem dynamischen Markt schnell zu agieren.

Die Verwendung einer Private Cloud bietet die Vorteile des Cloud-Computings, jedoch mit zusätzlichen Kontrollmöglichkeiten. Die Daten und Anwendungen stehen dabei nur bestimmten Nutzern zur Verfügung.

Mögliche Hybrid-Lösungen:

  • Datenschutzrelevante Dienste und Dateien werden vor Ort gespeichert, der Rest befindet sich auf Cloud-Servern
  • Alle Daten werden lokal gespeichert und nur das Computing (die Rechenleistung) wird ausgelagert.
  • Das Computing findet vor Ort statt, die Daten werden für alle zugänglich in einer Cloud gespeichert.

Die INNO-CLOUD im Überblick

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Das bieten wir:

  • Hochverfügbarkeits-Servercluster und Datenspeicherung für maximale Ausfallsicherheit
  • ISO- und TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum mit mehreren Zugangskontrollen
  • Verwendung eigener, immer neuester Server und Software für Deine Daten
  • Bis zu 1000 Mbit/s schnelle Verbindung
  • Schnelle Reaktionszeit durch Serviceverträge garantiert

Die Sicherheit der Daten hat bei INNO-EDV oberste Priorität. Stabil und leistungsstark errichtet, bietet sie 24/7 die beste Performance für Dich.

INNO-CLOUD Arbeitsplätze

Frau arbeitet an einem Laptop von zu HauseDie INNO-Cloud Arbeitsplätze wurde speziell für KMUs konzipiert. Dabei bieten wir Angebotspakete für alle Anforderungen und Wünsche. Sie bietet jedem Nutzer weltweit jederzeit Zugriff auf seinen Cloud Arbeitsplatz sowie auf sämtliche genutzte Programme. Wir standardisieren mit Microsoft Windows Server sowie äußerst kompetenter Sicherheitssoftware, um einen höchstmöglichen Schutz garantieren zu können.

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4 Vorteile der INNO-CLOUD Arbeitsplätze im Überblick:

  1. Kalkulierbare Kosten: Transparentes All-In-Paket, vertragslange Garantie auf Soft- und Hardware, inklusive Technikerstunden (je nach Vertragspaket)
  2. Immer neue Software und Hardware: Kein lästiges und teures Tauschen von Serverinfrastruktur und Hardware nach wenigen Jahren
  3. Exakte Datensicherung: Stundengenaue Sicherung im Vergleich zu inflexiblen Lösungen bei lokaler Serverinfrastruktur*
  4. Höchste Ausfallsicherheit: Minimale Stillstands- und Ausfallzeiten im Vergleich zu lokalen Servern (v.a. bei Viren, speziell Verschlüsselungsviren)

* Wir empfehlen trotzdem zur Sicherheit in regelmäßigen Abständen zusätzliche externe Sicherungen von wichtigen Daten zu machen!

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Vorteile der INNO-CLOUD Arbeitsplätze im Überblick

 

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Die Office-Cloud unterscheidet sich durch folgende Punkte von den CLOUD Arbeitsplätzen

  • Serverstruktur und Daten vor Ort im eigenen Büro des Kunden
  • Fernzugriff für flexibles Arbeiten (Home-Office etc.)
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  • Optional: Zusätzlich verschlüsselte Sicherung der Daten im Rechenzentrum

 

Erstellt am: 2020-07-16 11:43 Uhr

Quellen:

Saa, P., Costales, A. C., Moscoso-Zea, O., & Lujan-Mora, S. (2017). Moving ERP Systems to the Cloud – Data Security Issues. Journal of Information Systems Engineering & Management, 2(4), 1–9. https://doi.org/10.20897/jisem.201721

 

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