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Was ist eigentlich Bitcoin?

Viele kennen den Begriff Bitcoin und was dieser ungefähr bedeutet. Auch die angekündigte Akzeptanz der Währung durch Teslafirmenchef Elon Musk sorgte für Aufruhr. Doch was es mit dem Bitcoin genau auf sich hat, weiß dann doch nicht jeder. Der INNO-EDV Blog gibt dir einen kurzen Einblick darüber, wie Bitcoin funktioniert und vermittelt Grundwissen.

Bitcoin ist wohl die bekannteste Kryptowährung und zählt als digitales Zahlungsmittel. Die Grundlage dafür, bietet die sogenannte Blockchain-Technologie, später mehr dazu! Der Bitcoin ist dezentral, was bedeutet, dass mit dieser digitalen Währung international gehandelt wird und keiner Kontrolle von Staaten oder Zentralbanken unterliegt. Die Währung ist in ihrer Form inflationssicher, da die absolute Menge auf 21 Millionen begrenzt ist. Im Vergleich hierzu: Banken können beliebig oft ihre Währungen drucken, was bei Bitcoin nicht der Fall ist.

Wissenswertes zusammengefasst:

  • Digitale und dezentrale Währung
  • Open Source Software, bedeutet jeder kann den Code einsehen
  • Durch technische Begrenzung und starke Schwankungen gilt Bitcoin als digitales Gold und ist nur begrenzt als Zahlungsmittel geeignet
  • Als Investment sehr spekulativ, da enorme Schwankungen vorhanden sind
  • Bezahlungen und Transaktionen laufen ausschließlich zwischen zwei Personen (P2P)

Wie entsteht Bitcoin?

Die Währung entsteht durch sogenanntes „Mining“, auch farmen genannt, was so viel bedeutet wie Schöpfen. Personen, die als Miner bezeichnet werden, sind also für die Entstehung der Transkationen von Bitcoin im dezentralen Netzwerk zuständig. Sie bestätigen den Austausch oder die Zahlung und in diesem Vorgang werden kleine Bitcoinanteile generiert. Aber wie funktioniert das jetzt im Detail?

Die unterschiedlichen Bitcoin-Transaktionen werden international in Blöcken gesammelt, weshalb auch der Begriff Blockchain fällt. Wenn Transaktionen wirklich geschehen sollen, müssen diese Blöcke durch schwere Rechnungen entschlüsselt werden. Es probieren mehrere Miner gleichzeitig weltweit diesen Block zu knacken, doch dies gelingt immer nur einem Miner! Sollte er wirklich schaffen einen Block zu knacken, wird er mit den zuvor genannten Bitcointeilen entlohnt und die Transaktion findet statt. Diese geschöpften Teile kann der Miner auf seinem Konto verzeichnen und in den Umlauf bringen. Da jede Person auf der Welt ein System, z.B. PC oder Laptop, als Rechenleistung zur Generierung zur Verfügung stellen kann, gilt die Kryptowährung als dezentral.

Das Entschlüsseln, deshalb auch der Begriff Kryptowährung, nimmt viel Zeit in Anspruch und somit wird auch die Entlohnung für Miner immer geringer, bis die 21 Millionen Bitcoin ausgeschüttet worden sind. Auch die Gebühren zur tatsächlichen Auszahlung haben in letzter Zeit stark zugenommen.

Wo bewahrt man Bitcoin auf?

Bitcoin und der darin enthaltene Blockchain ist ein gemeinsam genutztes, öffentliches Buchungssystem, welches die Basis bietet. Bitcoin wird von Nutzern in „Wallets“ aufbewahrt und gespeichert. Diesen Wallet kann jede Person auf dem Laptop oder Smartphone gespeichert und installiert haben. Man kann dieses System mit einem Sparbuch vergleichen, da im Wallet alle Zahlungen festgehalten und das aktuelle Guthaben dokumentiert sind. Zwar sind Transaktionen nachzuvollziehen aber nicht auf die eigentliche Person, weil Transkationen nur über Bitcoin Adressen abgewickelt werden und das System seit Anfangszeiten für anonymes Zahlen gedacht ist. Im Grunde kann man die Funktionsweise mit E-Mails vergleichen, nur mit anonymen Bitcoin Adressen.

Vorteile:

  • International, vorausgesetzt es besteht eine Internetverbindung
  • Dezentralisiert und von keiner Instanz gesteuert
  • Geschützte Privatsphäre, da nur die Wallet Nummer bekannt ist
  • Keine Einschränkungen und alle Personen können teilnehmen
  • Limitierung und befreit von Inflation

Nachteile:

  • Kriminalität ist gestiegen wie z.B. Steuerhinterziehung und Geldwäsche
  • Cyberkriminalität im Dark Web z.B. Drogen u. illegale Waffen werden so bezahlt
  • Hohe Preisschwankungen
  • Jeder Nutzer ist sich selbst überlassen und sollte technisches Wissen haben
  • Selten akzeptierte Zahlungsmethode
  • Steigende Nutzerzahl und lange Wartezeiten bei Transaktionen

Fazit

Bitcoin ist in seiner Form leicht zu kaufen aber setzt ein technisches Wissen voraus. Jeder kann in den Markt einsteigen, jedoch gibt es sichere Märkte, die seriöser sind und strengeren Regulierungen unterliegen. Als langfristiges Investment macht Bitcoin keinen Sinn, da Schwankungen einfach zu hoch sind. Die Überlegung ist aber jedem selbst überlassen, der die Technologie und Funktionalität spannend findet. Es kann ein Totalverlust entstehen, weshalb nur mit „Spielgeld“ gehandelt werden sollte, um die eigene Existenz nicht zu gefährden. 

Quellen:

  1. Finanzfluss: Bitcoin einfach erklärt
  2. bitcoin.org: Wie funktioniert Bitcoin?
  3. Cryptolist: Was ist Bitcoin? 

Abbildungsverzeichnis:

  1. https://pixabay.com/de/photos/bitcoin-neujahr-m%C3%BCnze-geld-3029371/
  2. https://pixabay.com/de/illustrations/block-kette-block-kette-technologie-3019120/
  3. https://pixabay.com/de/photos/touch-screen-finger-technologie-6091015/

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